"Ohne Familie hätte ich mich umgebracht"
Nach den Doping-vorwürfen: Triathlet Hannes Hempel exklusiv.
Seit dem Ironman 2009 ist der Klagenfurter Triathlet Hannes Hempel von der Bildfläche verschwunden. Exklusiv im MONAT meldet sich der 36-Jährige nun wieder zu Wort: Hempel über die Dopingvorwürfe, Selbstmordgedanken und seine Finanznot.
Kärntner MONAT: Seit dem Zieleinlauf beim Klagenfurter Ironman am 5. Juli 2008 hat man dich kaum mehr gesehen. Bist du denn untergetaucht?
Hannes Hempel: Kann man so sagen. Ich wollte nach dem ganzen Trouble einfach Ruhe haben. Es war ja ein Wahnsinn, was sich im Sommer abgespielt hat. Das war ja geradezu eine Vernichtungsaktion gegen mich.
Kärntner MONAT: Hattest du mit Bernhard Kohl seit seinen Beschuldigungen gegen dich wieder Kontakt? Immerhinhabt ihr ja eure Handynummern.
Hannes Hempel: Wir haben uns nur einmal bei einer Anhörung vor der NADA (Nationale Anti-Doping-Agentur, Anm.) gesehen. Seine Handynummer habe ich gelöscht. Ich habe mit diesem Menschen nichts mehr zu bereden.
Kärntner MONAT: Die Vorwürfe der Dopingmittel-Beschaffung gegen dich wiegen schwer. Wann ist denn mit einem endgültigen Urteil der NADA zu rechnen?
Hannes Hempel: Das würde ich selbst gerne wissen. Seit Monaten warte ich fieberhaft darauf. Es entscheidet ja über meine Zukunft! Meinem Anwalt und mir wurde bereits signalisiert, dass es keine Beweise gegen mich gibt. Ich hoffe, dass bald die offizielle Bestätigung vorliegt. Auch meine Sponsoren verlangen das. Seit letztem Sommer sehe ich von ihnen kein Geld mehr – ich stehe ganz alleine da.
Das gesamte Interview - im neuen Kärntner MONAT.












