Fischfit
Am Isonzo lässt sich’s gut wandern und Fisch essen: Der „Kotlar“ in Kobarid ist die Adresse für Fangfrisches.
Zauberhaftes Isonzotal: Eine Fahrt über den kehrenreichen Vrsˇicˇ-Pass (via Kranjska Gora) oder über den Predil (Tarvis) ist im Herbst besonders naturfarbenintensiv und
wanderbar. Als kulinarische „Hauptstadt“ des Isonzo (Socˇa) gilt Kobarid - kreative
Landküche gibt’s bei „Franko“ im Nachbarort Staro selo, gute Fischküche serviert der
„Kotlar“ am Hauptplatz von Kobarid. Dieses recht lange Lokal ist eher nüchtern möbliert, nett sitzt man im kleinen Vorgarten am Hauptplatz. Sensationell ist der Brotkorb – gebackenes Brot mit Kräutern oder mit Topfenfülle, das bekommt man nicht alle Tage. Die gemischte Fischvorspeise st Marke istrianische Klassik – feines Fischmousse, weicher Oktopussalat, etwas bissfester Calamarisalat, Scheibenvom geräucherten Schwertfisch und dick geschnittenes Branzino-Carpaccio. Extraklasse sind die rohen Vorspeisen - Scampi und Tartuffi di Mare (Muscheln). Als Hauptspeise nimmt man hier entweder Fische im Ganzen (Branzin, Goldbrasse, Steinbutt) oder ausgezeichnetes Fritto Misto mit zarten Calamari und Scampi, deren angenehme Süße perfekt mit dem Sivi Pinot (Grauburgunder) vom Spitzenwinzer Tilia harmonierte. Auch die gegrillten Calamari sind empfehlenswert. Danach koste man die hausgemachte Gibanica, eine superleichte, vielschichtige Verführung. Preislich ist der Kotlar sehr okay, je nach Fisch- und Weinwahl sind 20 bis 40 Euro pro Person auf der Rechnung.













