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Lifestyle | 19.05.2017

Mode für den Strandurlaub 2017 – darauf sollte geachtet werden

Das trägt Frau im kühlen Nass und beim Sonnenbaden

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Für einen schönen Strandurlaub darf natürlich der Bikini nicht fehlen – auch 2017 gibt es wieder eine große Vielfalt an unterschiedlichen Moderichtungen © @ ptksgc (CC0-Lizenz) / pixabay.com

Die ersten warmen Sonnenstrahlen auf der Haut kündigen es an – der nächste Strandurlaub nähert sich mit großen Schritten. Viele Sonnenanbeter haben den Flug längst gebucht und vielleicht sogar das Fitness-Programm für die perfekte Strandfigur gestartet. Doch was trägt Frau diese Saison im kühlen Nass und beim Sonnenbaden?

 

So setzen Frauen ihre Kurven optimal in Szene

 

Viel Haut, wenig Stoff – vier Worte fassen das Prinzip moderner Badebekleidung treffend zusammen. Doch das bisschen Stoff kann mehr als viele denken. Für jeden Figurtyp gibt es auch diese Saison das passende Badeoutfit:

- Baywatch Comeback: die Trend-Überraschung im Sommer 2017 landet ein alter Bekannter aus den 90ern – der Badeanzug. Ganz in Baywatch-Manier kommt er in knalligem Rot daher; auch Pink, Türkis oder Flowerprints sind dieses Jahr am Strand gerne gesehen. Mutige dürfen sogar zu Metallic-Farben oder Teilen mit plakativen Schriftzügen greifen. Figurvorteil für den Badeanzug: das „mehr“ an Stoff kaschiert kleine Pölsterchen an den Hüften und der hohe Beinausschnitt streckt die Figur. Raffiniert und ebenfalls vorteilhaft für kleine Frauen ist ein tiefer Rückenausschnitt. Wer allerdings über ein breites Kreuz verfügt, sollte lieber zu Badeanzügen mit dekorativen Schnürungen auf der Rückseite greifen.

- Romantik-Look: Der Bikini zeigt sich diesen Sommer von seiner verspielten Seite. Neben Rosatönen und Blumenmustern sind Rüschen und Volants am Zweiteiler momentan absolut angesagt. Die modischen Details sorgen nicht nur für die verführerische Ausstrahlung, sondern können eine kleine Oberweite optisch etwas größer mogeln. Allerdings sollten Frauen, denen ihr Po und ihre Hüften persönlich schon kurvig genug erscheinen, an diesen Stellen auf Volants verzichten.

- Schulterfrei: Keine einschneidenden Träger mehr – auch Bikinis und Badeanzüge können Schulterfreiheit bieten. Bikinis mit Carmen-Ausschnitt führen ihre Träger über den Oberarm, während Bandeau-Bikinis gleich gar keine besitzen. Um das Dekolletee attraktiv zu formen, sind die Oberteile meist mit Innenbügeln oder Schalen ausgestattet. Für die sportliche Betätigung im Wasser sind die schulterfreien Modelle trotzdem weniger zu empfehlen; sie sind das perfekte Outfit für das Baden in der Sonne.

- High Waist: Viele Damen atmen auf – Bikinihöschen mit hoher Taille sind endlich en vogue. Die Höschen mit hohem Bund schneiden nicht in die Pölsterchen auf der Hüfte ein; Low-Waist-Höschen erzeugen an dieser Stelle oft unbarmherzig Speckröllchen, egal, wie schlank Frau bereits ist. Die High-Waist-Bikinihöschen sind zudem bequem beim Schwimmen, ohne dass Frau sich sorgen muss, dass sie bei intensiver Bewegung vom Po rutschen. Fürs Sonnen lassen sich die meisten Exemplare elegant umschlagen, so dass Frau auch unterhalb des Nabels noch eine schöne Urlaubsbräune erhält.

- Dezente Einblicke: Wem der Mini-Triangel-Bikini einfach zu viel des Guten enthüllt, liegt mit Badeanzügen und High-Neck-Bikinis goldrichtig. Reizvolle Ausschnitte an der richtigen Stelle, sogenannte Cut-Outs, ermöglichen den erwünschten Einblick im Dekolleteebereich, dem Rücken oder an den Körperseiten. Zusätzlich betonen Schnürungen, Raffungen und Perlen die verführerischen Details. Mesh-Einsätze, insbesondere in schwarzen Badeanzügen, vereinen Eleganz mit einem Hauch Erotik.

 

Strandkleider

Blumen, Spitze und der Boho-Stil liegen im Urlaub auch dieses Jahr voll im Trend.

- Pareo: Der Allrounder ist auch dieses Jahr nicht vom Strand wegzudenken. Ob mit Flowerprint oder aus dunkelblauer Seide – entscheidend ist die kreative Wickeltechnik. Mit wenigen Handgriffen kann Frau aus dem rechteckigen Tuch ein Kleid im Toga-Stil, ein Neckholderkleid oder einen Rock designen.

- Hippiekleider: Dieser Trend kehrt seit den 70ern im Sommer verlässlich wieder: Maxikleider im Boho-Stil und Tuniken mit folkloristischem Muster schmeicheln jeder Figur. Größere Frauen wirken perfekt in bodenlangen Kleidern; kurvigen Damen schmeicheln Stickereien am Dekolletee und ein locker um die Taille geknoteter Gürtel. Frauen von kleinerer Statur wählen stattdessen die Kurz-Tunika in Kombination mit lässigen Jeansshorts und Sandalen mit Keilabsätzen.

- Lingerie-Look: Der romantische Bademodenstil setzt sich 2017 auch in den Strandkleidern fort. Hier dominieren leichte Hängerchen mit Spaghettiträgern in Rosé, Weiß, Zartblau und Flower-Prints. Die zeigen sowohl üppige Rosenmuster als auch tropische Blütenarrangements. Den perfekten Lingerielook erhalten die Kleider durch Rüschen, Lochstickerei, Trompetenärmel und Spitzeneinsätze. Die Off-Shoulder-Kleider aus dem letzten Sommer dürfen Trendbewusste diese Saison getrost noch einmal aus dem Schrank holen. Brandaktuell sind One-Shoulder-Kleider mit Volants am Ausschnitt.

 

Was macht das Outfit komplett?

Neben dem sexy Bikini und dem Strandkleid führt Frau beim Strandspaziergang noch einige Accessoires mehr aus:

- Schuhe: Während die angesagten Plateauabsätze am Strand wohl eher hinderlich sind, machen es Espandrilles ihren Trägerinnen leicht. Die Traditionsschuhe mit der geflochtenen Flachssohle passen in ihrer Vielfalt zu jedem Outfit: Weiße Spitze passt zum romantischen Stil, mit Perlen bestickte Espandrilles kombiniert Frau zu bunten Ethno-Kleidern. Das 90er-Jahre-Revival in der Bademode wird perfekt ergänzt durch silberne Espandrilles oder gleich der altbekannten Badeschlappe, die im Transparentlook mit Bonbonfarben dieses Jahr ein cooles Facelift erhalten hat.

Ein erstaunliches Comeback feiern Crocs: Die Kunststoffschuhe überraschten die Modewelt im vergangenen Herbst auf dem Londoner Runway, wo die Designer sie mit Edelsteinen besetzt und in Sommerfarben als Must-have für den Strandurlaub 2017 präsentierten. Crocs sind auch heute in vielen Farben und trotzdem zu sehr günstigen Preisen erhältlich.

- Schmuck: Mehr ist mehr – zumindest an Ohren, Hälsen und Handgelenken in diesem Sommer. XXL-Creolen passen zum trendigen Hippie-Look, breite Armreifen und Handgelenkspangen mit Raubtiersilhouetten verströmen einen Hauch orientalischen Luxus und mit dem romantischen Look harmonieren filigrane Maxiketten und Slim Choker.

- Sonnenbrillen: Cat-Eye-Gestelle mit breitem Kunststoffrahmen gehen immer – wer die Blicke dezenter auf sich ziehen will, greift jedoch zu filigranen Metallbrillen mit runden Gläsern oder im Piloten-Stil. Der Clou: Die Gläser protzen mit Verspiegelungen in Himmelblau, Gelb oder Rosé; oder schillern in allen Regenbogenfarben.

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Eine gute Sonnenbrille sollte während eines Strandurlaubs nicht fehlen - doch welche Brille passt zum eigenen Strandoutfit? Die Auswahl ist schier unendlich © @ Pexels (CC0-Lizenz) / pixabay.com

Nie war Strandmode so abwechslungsreich wie dieses Jahr: Von verspielten Rüschen über leuchtende Einteiler im 80er-Jahre-style bis hin zu opulenten Accessoires kann Frau wählen, was ihren Typ optimal in Szene setzt. Auf diese Weise wird der Strandurlaub auch im Jahr 2017 optisch wieder ein echter Hingucker!

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