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Lifestyle | 13.09.2017

Kleiner Hund auf großer Bergtour

PULS-4-Lady Bianca Schwarzjirg hat in der Cavalier-King- Charles-Hundedame Nala den idealen Wanderfreund. Klingt nach Abenteur? Ist es auch! Der Talk.

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"Wandern mit Hund ist wunderschön. Man ist allein unterwegs, aber eben nicht ganz allein." © Dominique Hammer

Das „Sackerl fürs Gackerl“ ist natürlich auch auf dem Berg dabei, erklärt PULS4-Moderatorin Bianca Schwarzjirg im look!-Talk schmunzelnd. Dass die Café-Puls-Lady gerne wandern geht, ist das eine, dass sie es gerne mit dem Hund ihrer Schwester Sasa, der selbstbewussten Cavalier-King- Charles-Dame Nala tut, ein Novum. Und wenn zwei also eine große Reise – in diesem Falle eine Wandertour in Bad Gastein – tun, dann können sie was erleben. Wie zum Beispiel die Sache mit dem Moorteich ...

 

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Über Stock und über Steine ... Bianca Schwarzjirg und Hündin Nala nehmen die Hindernisse, wie sie kommen. © Dominique Hammer

look: Woher kommt die Wanderlust der Bianca Schwarzjirg?

Bianca Schwarzjirg: Ich liebe die Kraft und die Energie der Berge. Beim Wandern kann ich wunderbar abschalten. Da zählt jeder Schritt und die Gedanken drehen sich nicht im Kreis, sondern gehen auch Schritt um Schritt ... so wie meine Beine.


Und warum auch noch mit Hund?

Im Sommer nehme ich den Hund meiner Schwester Nala sehr oft mit nach Bad Gastein, weil es in der Stadt einfach zu heiß ist. Für mich war es eigentlich von Anfang an klar, dass Nala mit auf den Berg kommt. Ich finde es schön, die Zeit mit ihr auf dem Berg zu verbringen, sie zu beobachten, wie sie Fährten aufnimmt, schnüffelt, wie sie an kalten Quellen stehen bleibt und trinkt. Ich finde eine Wanderung mit Hund superschön. Man ist alleine unterwegs, aber ist eben doch nicht ganz alleine.

 

Wie waren die Vorbereitungen?

Wenn ich unsere kleine Cavalier- King-Charles-Dame mit auf den Berg nehme, dann nehme ich Leckerlis, Wasser, ein gutes Brustgeschirr und eine Leine mit. Ich versuche auch, einen Tag Pause zu machen, weil sie als Stadthund einfach nicht so fit ist. Ich habe das Gefühl, dass Nala nicht „zugeben“ würde, dass sie nicht mehr kann. Sie ist einfach Teil des Rudels und daher mit dabei. Ich finde Pausen und Wasser extrem wichtig. Außerdem gehe ich nie um die Mittagszeit mit ihr auf den Berg.

 

Gilt auch auf der Alm: Sackerl fürs Gackerl?

Wenn ich durch den Ort schlendere, dann habe ich immer ein Sackerl dabei, auch auf einem Waldweg. Aber wenn Nala auf dem Berg in den Wald läuft und abseits vom Weg ihr Geschäft verrichtet, dann stolpere ich ihr nicht hinterher. Ich halte mich daran: Alles, was am Berg auf dem Weg liegt, wird auch weggeräumt. Das ist ja sonst für nachfolgende Wanderer auch wirklich unangenehm.

 

Nächstes Ziel: der Himalaya?

Im Herbst bin ich noch viel in den Salzburger Bergen unterwegs und da ist unser Hund natürlich mit dabei. Kurz vor dem Winter geht es dann nach Patagonien. Ich bereise Chile und Argentinien wandernd und freue mich schon sehr auf die Andenüberquerung. Das passiert dann allerdings ohne Nala.

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Erfrischend anders ... eine Bergtour mit Hund. Café-Puls-Anchorwoman Bianca Schwarzjirg hat in Nala den perfekten Wanderpartner gefunden. © Dominique Hammer

Erzähle mal von deinen Erlebnissen: Was hat dich am meisten bewegt?

Gab es mal einen Augenblick, wo du ängstlich warst? Was war das Lustigste? Nala hat auf dem Berg oft ihre „Gerti“ mit. Das ist ein Hühnchen und ihr absolutes Lieblingsspielzeug. Letztens war ich in Sportgastein am Berg und habe die Gerti immer wieder geworfen. Nala hat sie wieder zurückgebracht, ich sie wieder geworfen und so weiter. Irgendwann ist Gerti in einem Bach gelandet und Nala ist ihr wie wild hinterhergelaufen. Wir sind dann über Stock und Stein Gerti hinterhergelaufen. Nala ist plötzlich so halb in einem Gatschloch versunken. Ich habe mir nichts dabei gedacht, bin hinterher und habe dann sehr schnell bemerkt, dass das kein Gatschloch,  sondern ein Moorteich war. Ich bin bis zu den Knien in diesem Moor festgesteckt, habe mich mühsamst befreit, hatte Beine und Schuhe wie mit Schoko überzogen. Ich habe es überlebt ... aber Gerti war verschwunden und Nala ist mit gesenktem Kopf und ohne ihre geliebte Gerti wieder zurückgegangen.


Wie reagieren die „Mitwanderer“ auf den Hund? Immer nur freundlich und froh?

Die meisten wollen den Hund streicheln und finden ihn süß. Manche fragen mich, ob das nicht zu anstrengend ist oder auch, ob der Hund den Berg auch wirklich raufkommt.


Was rätst du anderen Hundefreunden, die sich mit ihrem Vierbeiner auf die Berge begeben wollen?


Pausen machen, Wasser trinken und nicht in der Mittagshitze auf den Berg gehen.

 

Kann man mit Hund auch auf der Berghütte übernachten?

Nala und ich haben heuer schon zweimal auf der Poserhöhe übernachtet. Das sollte man vorher mit dem Hüttenwirt abklären, ob Hunde erlaubt sind. Ansonsten steht einer Hüttenübernachtung nichts mehr im Wege.

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Kuschelig. Lieblingsdecke nicht vergessen.

Tipps für euch & euren Hund

  • Pausen. Regelmäßige Unterbrechungen für Hund & Herrl.
  • Verpflegung. Leckerlis, Wasser und – bei Übernachtung – Wauzis Lieblingsmenü mitnehmen.
  • Leine & Brustgeschirr. Wichtig für die Sicherheit des Hundes.
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