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People | 18.04.2017

Ingrid Flick hilft kranken Frauen

Projekt I.N.G.R.I.D. bringt Erfolg

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Forscher Heinrich Husslein (l.), Ingrid Flick und Rektor Wolfgang Müller © MedUni Wien / Houdek

Die Endometriose steht im Mittelpunkt des Forschungsinteresses an der Medizinischen Universität Wien. Allein in Österreich sind rund 300.000 Frauen betroffen, die Ursache der Erkrankung ist noch ungeklärt, die Diagnose oft schwierig. Nun liegen neue, richtungsweisende Erkenntnisse vor, die auf Basis einer innovativen, endometriosespezifischen Blut- und Gewebebank gewonnen werden konnten. Ermöglicht wurde dieser Vorstoß u.a. durch ein langfristiges und nachhaltiges Private Funding der Unternehmerin Ingrid Flick. Das Projekt I.N.G.R.I.D. (Interdisciplinary New Gynecological Research Group In the field of endometriotic Disease) sichert mit einer nachhaltigen Förderung im sechsstelligen Euro-Bereich Forschungsprojekte der MedUni Wien im Bereich der Endometriose. In einem dieser Projekte wurde nun ein vielversprechender Biomarker für diese Erkrankung entdeckt.

„Ich möchte mich bei Frau Flick sehr herzlich für ihr großzügiges Engagement für unsere Universität bedanken. Private Initiativen wie diese sind entscheidend, um den Forschungsstandort Wien aus der derzeitigen Spitzen-Position in Europa zur globalen Spitze weiterzuentwickeln", erklärt MedUni Wien-Rektor Markus Müller.

Flick sagt: „Bei jeder Forschungstätigkeit ist es essenziell, dass das entsprechende Projekt über einen längeren Zeitraum auf einer gesicherten finanziellen Basis steht. Dafür setze ich mich ein. Denn gerade die medizinische Forschung hat enorm viel Potenzial, das Leben von betroffenen Menschen durch neue Erkenntnisse entscheidend zu verbessern. Ich sehe es deshalb als wünschenswert, wenn es in Österreich künftig noch weit mehr Private Funding Projekte in medizinisch-wissenschaftlichen Bereich gibt, als dies derzeit der Fall ist", so Ingrid Flick, die seit vielen Jahren in der Unterstützung von Wissenschaft und Forschung aktiv ist.

Von den Fortschritten im Rahmen des Forschungsprojektes I.N.G.R.I.D., das von 2015 bis 2017 angelegt ist, und von den international herausragenden Erkenntnissen überzeugte sich Ingrid Flick bei einem Zusammentreffen mit dem Rektor der Medizinischen Universität Wien, Markus Müller, und Heinrich Husslein von der Universitätsklinik für Frauenheilkunde und vom Endometriosezentrum und seinem Team persönlich vor Ort.

Endometriose ist eine gutartige, oft chronisch verlaufende Erkrankung bei Frauen. Dabei tritt Gewebe, das normalerweise die Innenseite der Gebärmutterhöhle auskleidet (Endometrium), an anderen Stellen des Körpers auf - insbesondere im Bereich der Eierstöcke, der Scheide, des Darmes, in oder auf der Harnblase, aber auch außerhalb des Becken- oder Bauchraums.

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