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People | 14.11.2016

Inside Hillary Clinton

Ein Leben in Zitaten. Die US-Journalistin Lisa Rogak sammelte 300 Aussagen von Hillary Clinton, die ein recht umfassendes Bild auf die Präsidentschaftskandidatin werfen. Wir sagen vorab, was sie über Frauenrechte, Außenpolitik und den „First Husband“ denkt.

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Die Unsicherheit von Frauen. „Das Einzige, was Frauen davon abhält, ihr volles Potenzial zu entfalten, ist ihre eigene Unsicherheit hinsichtlich der Entscheidungen, die sie in ihrem Leben treffen, und ihre mangelnde Bereitschaft, auf ihre innere Stimme zu hören, die ihnen sagt, was die richtige Entscheidung für sie ist.“ – Rede, Scripps College, 26. April 1994

Was für eine Präsidentin wäre ich


„Wenn Sie sich wirklich ansehen, was ich getan habe und wofür ich stehe, werden sie merken, dass ich darauf verweisen kann, mich in der Vergangenheit ständig für Menschen eingesetzt und für sie gekämpft und Ergebnisse erreicht zu haben. Und genau das würde ich auch als ihre Präsidentin tun.“ – This Week, 4. Mai 2008

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Was sie wirklich denkt. 300 Zitate von Hillary Clinton, zusammengefasst von Lisa Rogak. Fischer Verlag, € 8,–.

Sind Amerika und der Rest der Welt wirklich reif für die erste Frau an der Spitze der Vereinigten Staaten, die dem Vernehmen nach dann mit Madam President angesprochen wird? In Anbetracht ihres Kontrahenten Donald Trump will man in die Welt hinausschreien: Jaaaaa, Hillary for president! Die Demokratin (69) ist sowohl geistig als auch rhetorisch dem Republikaner um „Hochhäuser“ überlegen. Drei TV-Duelle konnte sie souverän für sich entscheiden, aber Kritik wurde schon während des gesamten Wahlkampfs auch gegenüber ihr laut. Hillary Clinton ist keine besonders große Sympathie-Trägerin. Zugute kommt ihr, dass sich Donald, den sie übrigens nie mit Nachnamen anspricht, weil Trump Triumph bedeutet, dass er sich mit seinen sexistischen Aussagen selbst ins Aus geschossen hat. Die Welt wäre auf jeden Fall ein besserer Ort, wenn Frauen Trump zu Fall brächten und eine Frau in den politischen Olymp aufstiege.

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Schlagabtausch. Geistig und rhetorisch war Hillary Clinton Donald Trump in allen Konfrontationen überlegen. © APA Picturedesk

Bill Clinton als Vater


„Bill war von der Vaterschaft tief beeindruckt. Er war überwältigt davon. Ich hörte ihn sagen, beim Anblick seines Kindes sei ihm bewusst geworden, dass er mehr damit zu tun haben würde als sein eigener Vater. Und er ist ein wirklich guter Vater gewesen.“ – Newsweek, 2. Februar 1992

 

Das Leben im Weißen Haus


„Ich weiß nicht, ob man sich irgendwie auf ein Leben im weißen Haus vorbereiten könnte. Es ist einfach so viele Lichtjahre von jeder anderen Erfahrung
entfernt.“ – The New Yorker, 13. Oktober 2003

 

Meine Tochter Chelsea


„Ich denke, sie ist darauf fixiert, der Öffentlichkeit dienen zu wollen. Das scheint bei ihr erblich bedingt zu sein. Ich denke, sie will bei der Verbesserung der Welt helfen. Und sie will ihre Erfahrungen und Chancen, die sie im Laufe ihres Lebens hatte, nutzbringend einsetzen, um herauszufinden, wo sie ihren persönlichen Beitrag leisten kann.“ – The Today Show, 12. Oktober 2011

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Die Liebe Familie. Hillary, Chelsea und Bill Clinton (1. 8. 1993).

Russland


„Das russische Volk verdient wie alle Völker der Welt, dass es gehört wird … Und seine Stimmen gezählt werden.“ – The New York Times Magazine, 27. Juni 2012

 

Schwulenrechte & Ehe


„Schwul zu sein ist keine Erfindung des Westens, es ist eine menschliche Realität.“ – Rede zum Tag der Menschenrechte, Genf, 6. Dezember 2011

 

Meine Gesundheit


„Ich bin zum Glück – Klopf auf Holz – nicht nur gesund, sondern habe eine unglaublich gute Kondition und Energie.“ – The Today Show, 12. Oktober 2011

 

Frauenbildung

„Die Bildung junger Frauen ist nicht nur moralisch richtig, sondern auch die wichtigste Investition, die eine Gesellschaft tätigen kann, um die Werte und
Interessen der Menschen zu fördern und voranzubringen.“ – Newsweek, 2. Februar 1992

 

Mein Ehemann


„Ich bin ihm sehr dankbar für ein ganzes Leben mit allen möglichen Erfahrungen.“ – Rede zum Tag der Menschenrechte, Genf, 6. Dezember 2011

 

Bill Clinton als First husband


„Er wird keine formelle offizielle Rolle haben. Aber ebenso wie Präsidenten und Präsidentinnen von ihren Ehefrauen, Ehemännern, Vätern und langjährigen Freunden unterstützt werden, wird er mein enger Vertrauter und Berater sein, wie ich es auch für ihn gewesen bin.“ – This Week, 30. Dezember 2007

 

Was ich als Präsidentin gerne tun würde

„Ich habe eine Million Ideen. Das Land kann sich gar nicht alle leisten.“ – Boston Globe, 11. Oktober 2007

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