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Fashion | 23.08.2017

Die einzig wahren Tipps für Plus-Size-Unterwäsche

Sexy Lingerie ist nicht den Magermodels vorbehalten! Plus Size ist in – auf den Laufstegen, bei den Fashion-Labels und in den heimischen Kleiderschränken, allem Hatertum und Shaming zum Trotz. Und alles deutet darauf hin, dass sich diese selbstbildverändernde Bewegung auch nicht mehr ausbremsen lassen wird. Das bedeutet aber auch, dass der Trend nicht einfach bei Casual Wear, Abendgarderobe und Bademode haltmachen darf. Für eine authentische, gelebte Body Positivity muss der ganze Weg gegangen werden – bis hin zur Unterwäsche, um genau zu sein. Das mag für manch angehende oder fortgeschrittene stolze Rubens-Lady die nächste große Hürde darstellen, deren Überwindung eben genau das kostet: einiges an Überwindung.

Umdenken ist angesagt!

Eines vorweg: Als Plus Size kann man nicht alles tragen, aber das können Size Zero und Normal Size ebenso wenig. Jeder Körpertyp hat unterschiedliche Eigenschaften und Ansprüche, die bei der Wahl des Outfits in Betracht gezogen werden müssen. Ein besseres Verständnis für den eigenen Körper und die Unterwäsche muss her, bezüglich Größe, Stil, Farben und Material. Das ist besonders dann notwendig, wenn man aus unnötiger Scham zuvor nur wenig Wert auf die Ästhetik dieses Kleidungslevels gelegt hat. Das Ziel ist klar vorgezeichnet: so gut wie möglich auszusehen, und sich selbstbewusst zu fühlen, denn nur ohne jegliche Unsicherheiten ist der Kopf frei für andere, angenehmere Dinge als übermäßiges Problemzonenbewusstsein. Wir präsentieren die sinnvollsten Tipps der Mode-Profis, kurz und verständlich zusammengefasst:

Die richtige Größe

Dies ist mit Abstand der wichtigste Aspekt, denn perfekt sitzende Unterwäsche schmeichelt Assets und kaschiert Problemzonen. Frau sollte unbedingt der Neigung widerstehen, sich mit einem Übermaß an Stoff zu verkleiden, denn dadurch sieht man noch fülliger aus! Ebenso tabu ist der Griff zu allzu engen Teilen, die beim Tragen die Luft abschnüren. Es geht darum, etwas zu finden, das weder quetscht noch schlabbert. Dies gilt besonders für BHs für größere Oberweiten, bei deren Wahl einiges zu beachten ist. Um dem Rechnung zu tragen, führen zielgruppenbewusste Hersteller nicht nur ein umfangreiches Sortiment an Büstenhaltern, sondern bietet Kunden auch eine hilfreiche Beratung bei der BH-Auswahl an.

Der richtige Stil

Ist die perfekte Größe gefunden, kann aus den passenden Modellen der eigene Stil ausgewählt werden. Der Trick hierbei ist, den Blick auf die Vorzüge zu lenken, die bei Rubensfrauen häufig das Dekolleté und der Po sind. Bei Lingerie geht es aber nicht zwangsläufig ums Entblößen von möglichst viel Haut. Auch Nachthemden, Korsetts und Babydolls mit tendenziell mehr Stoff können das Gefühl geben, attraktiv und süß zu sein. Wenn der Grund für die Wahl der persönliche Geschmack ist und nicht Komplexe – nur zu!

Die richtige Farbe

Farben sind weniger wichtig als die Größe, aber fast noch wichtiger als der Stil, denn sie haben direkten Einfluss auf unsere Psyche und Stimmung. Die angebliche Weisheit, beleibtere Menschen müssten sich von hellen Tönen fernhalten, kann man übrigens getrost über Bord werfen und bei Unterwäsche beherzt zur gesamten Palette greifen!

Das richtige Material

Dünne Materialien fallen meist ungünstig und werfen an den falschen Stellen Falten. Besser sind Stoffe mit mehr Gewicht und Festigkeit. Luxuriöse Spitze, Seide und Satin sind durchaus zu empfehlen, aber am besten eignet sich noch immer die unscheinbare Baumwolle, da bequem und praktisch. Darüber hinaus bieten sich strukturierte Schnitte mit Unterteilungen an. Style-Inspirationen gibt es zum Beispiel auf den selbstbewussten und stilvoll-freizügigen Instagram-Accounts der US-Models Ashley Graham und Summers VonHesse. Die dortigen Bilder liefern nicht nur gute Ideen für das eigene Outfit, sondern verbessern auch nachweislich das Selbstbewusstsein.