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Lifestyle | 08.06.2015

Der Staatsanwalt ermittelt

Klagenfurter Shoppingportal ist ein Fall für das Gericht.

Ein gerichtliches Nachspiel dürfte, laut einer ORF-Meldung, die Zahlung von 200.000 Euro vom Klagenfurter Stadtmarketings an ein Projekt mit dem Institut für wirtschaftliche Zusammenarbeit, geben. Diese Summe soll ohne Ausschreibung, für die Entwicklung eines Klagenfurter Online-Shopping-Portals ausgegeben worden sein. Ein Portal, das bei den Innenstadthändlern wenig Begeisterung hervorruft.

So verkaufte der Schuhhändler Johann Neuner – einer der nur  14 teilnehmenden Händler, bisher keinen einzigen Artikel über das Portal www.inklagenfurt.at . Geschäftsführer dieser Plattform ist Thomas Müller (Bild unten), in Personalunion Geschäftsführer  des CK-Medienverlages und der Werbeagentur L2, die alle an der gleichen Adresse in der Klagenfurter Radetzkystrasse residieren.

 

 

Der Medienverlag erfreut sich auch sonst einer guten  Zusammenarbeit mit dem Stadtmarketing, zumal er auch in deren Auftrag das Promotionmagazin InKlagenfurt herausgibt. Müller ist zudem auch Geschäftsführer des Heftes Die Kärntnerin, das in manchen Lokalen aufliegt.


Bemerkenswert ist, dass ein rein privates Unternehmen, praktisch parallel dazu, ohne öffentliche Unterstützung, das Shopping Portal  www.bringts.at entwickelt hat  und sich über regen Zuspruch erfreut.