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Lifestyle | 02.12.2015

Gutes tun: Spendenmöglichkeiten im Überblick

Das Bedürfnis, etwas Gutes zu tun, verspüren immer mehr Menschen.

Das Bedürfnis, etwas Gutes zu tun, verspüren immer mehr Menschen. Immerhin wollen die meisten nicht nur in dieser Welt leben, sondern auch ihre Spuren bei anderen hinterlassen. Sich wohltätig zu engagieren kann jedoch viel Zeit und Aufwand kosten. Ehrenamtliche Arbeit bei Kinderhilfsstätten oder in Tierheimen scheitert daher zumeist nicht am Willen, sondern vielmehr an der verfügbaren Zeit. Wer selbst sehr eingespannt ist und nicht regelmäßig einige Stunden erübrigen kann, muss dennoch nicht untätig bleiben. Es gibt Möglichkeiten, fernab von großer Verpflichtung und Einbindung etwas zu bewirken.

 

Sachspenden für Mensch und Tier

 

In der eigenen Wohnung sammeln sich oft zahlreiche Dinge, die eigentlich niemand mehr braucht. Wohndecken, Bekleidung, Spielsachen und andere Sachen stapeln sich dann in Schränken und Kellerräumen und erfüllen hierbei keinen besonderen Zweck. Die Chancen, dass ein einmal aussortiertes Kleid es noch einmal in den Kleiderschrank schafft, sind verschwindend gering. Höchste Zeit ist es also für die meisten Haushalte, einmal richtig auszumisten und aussortierten Dingen wieder einen Sinn zu geben. Das gelingt ganz leicht, indem all diese Sachen nicht etwa im Müll landen, sondern als Sachspende anderen eine Freude machen. Unter armutlindern.at finden Interessierte einige Listen mit Dingen, die benötigt werden. Dies sind beispielsweise:

 

  • Schuhe
  • Geschirr
  • Werkzeug
  • Bekleidung
  • Tierfutter und -zubehör

 

Das Spenden nicht mehr benötigter Dinge hat einen mehrfachen Effekt auf das eigene Leben und sogar auf das anderer Menschen und Tiere. So entsteht in der eigenen Wohnung endlich wieder eine angenehme und nicht zu überladene Atmosphäre. Dabei ist das Ausmisten nicht immer einfach. „Es gibt Gegenstände, von denen man sich nicht leicht trennen kann, etwa Erb- oder Erinnerungsstücke. Diese Dinge aber sind selten der Grund, die eine Entrümpelung notwendig machen. Die Masse des Gerümpels machen in der Regeln überflüssige und nutzlose Dinge aus.“ (Quelle: http://www.derwesten.de/panorama/das-grosse-ausmisten-so-geht-s-id7448208.html#plx1601494250)

 

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Alte aber gut erhaltene Schuhe eignen sich perfekt, um anderen Menschen zu helfen. (Quelle: webandi (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)

Mit einigen gezielten Fragen gelingt die Trennung von alten Dingen jedoch leichter. Dabei kann es helfen, zunächst etwas über den Gegenstand herauszufinden. Wie lange ist er schon in der Wohnung, ohne dass er benutzt wurde? Wurde er bereits durch einen besseren Gegenstand ersetzt? Ist er schon lange in Vergessenheit geraten? Wird der Gegenstand jemals wieder benötigt? Wenn dann alle Antworten darauf schließen lassen, dass ein Gegenstand tatsächlich keine Daseinsberechtigung mehr hat, kann er in eine Kiste gepackt und bedenkenlos gespendet werden. Gleiches gilt auch für ältere Möbelstücke, die in der Wohnung stehen und schon lange nicht mehr gewünscht sind.

 

Toner und Patronen entsorgen und Menschen helfen

 

Noch einfacher als das klassische Ausmisten und Entrümpeln der Wohnung ist beispielsweise das Helfen mit entsorgten Tonerkartuschen und Druckerpatronen. Wer einen Kopierer oder Drucker hat und regelmäßig leere Tonerkartuschen und Tintenpatronen entsorgen muss, sollte diese auf keinen Fall in den Müll werfen. Dies belastet die Umwelt, da Kartuschen für gewöhnlich wieder befüllt werden können. So müssen weniger neue Kartuschen produziert werden und die Emissionen bei der Produktion sinken.

 

Oft stellen sich Privatpersonen jedoch die Frage, wo die leeren Patronen und Kartuschen überhaupt gesammelt werden. In diesem Zusammenhang bietet tonerpartner.at einen Überblick über Sammelboxen, die für die Entsorgung von Kartuschen und Patronen bereitstehen. Unternehmer können eine solche Box außerdem selbst bestellen und in Eigeninitiative leere Kartuschen und Patronen sammeln.

 

Hilfe verschenken

 

Jedes Jahr aufs Neue gibt es zahlreiche Gelegenheiten, bei denen das Suchen und Kaufen von Geschenken notwendig wird. Weihnachten, Geburtstage, Hochzeiten und andere Feierlichkeiten sind dabei oft Ursache für unnötigen Konsum, denn die verschenkten Dinge werden nicht immer benötigt. Bevor das eigene Geschenk also bei der beschenkten Person über kurz oder lang in der Abstellkammer landet, lohnt sich auch hier ein Blick über den Tellerrand hinaus.

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Eine Patenschaft vermeidet unnötigen Müll und hilft dabei, Gutes zu tun. (Quelle: Ada_zhouyuqiao (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)

So gibt es zahlreiche Möglichkeiten, eine Patenschaft zu verschenken. Das müssen nicht unbedingt Patenschaften für Kinder sein, denn auch im tierischen Bereich lassen sich zahlreiche Angebote finden. So ist eine Patenschaft für Elefanten beispielsweise eine tolle Idee, wenn die beschenkte Person ohnehin ein großer Fan der grauen Dickhäuter ist. Doch auch Delfine, Schafe und Löwen können mit einer Patenschaft unterstützt werden. Wer sich lieber regionalen Bezug wünscht, sollte einmal in einem Tierpark vor Ort nachfragen. Oft bietet sich hier die Möglichkeit, für einzelne Tiere Patenschaften zu übernehmen, sodass der Parkeigner für Futter und Versorgung aufkommen kann. Soll ein Geschenk für eine Person mit besonders ausgeprägter sozialer Ader gefunden werden, empfehlen sich natürlich Patenschaften für Kinder in armen Ländern.

 

Der Vorteil am Verschenken einer Patenschaft ist, dass kein besonderer Aufwand hiermit verbunden ist. Es muss ohnehin nach einem Geschenk gesucht werden, weswegen der Zeitverlust kaum nennenswert ist. Außerdem verhindert der Schenkende mit einer Patenschaft, dass sich überflüssige Dinge beim Beschenkten ansammeln und immer mehr Müll anfällt.