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Lifestyle | 21.12.2015

Gesund schlafen im Zirbenbett – stimmt das wirklich?

Ein Drittel seiner Lebenszeit verbringt der Mensch im Bett!

Doch für viele gestaltet sich die nächtliche Ruhezeit alles andere als erholsam: Einschlafprobleme, nächtliches Grübeln oder starke Unruhe sind häufige Symptome in der Nacht, während etliche Menschen am Morgen unter Rückenschmerzen und Muskelverspannungen leiden und sich gerädert fühlen, anstatt erfrischt zu sein. Das Ausmaß dieses Volksleiden überrascht nicht, wenn man bedenkt, wie viele Faktoren für einen erholsamen Schlaf von Bedeutung sind: die richtige Temperatur im Schlafzimmer, ein angenehmes Klima, die auf den Körper abgestimmte Matratze und – das optimale Schlafmöbel. Ein Bett aus Zirbenholz kann an dieser Stelle einen wertvollen Beitrag leisten, indem es durch seine spezifischen Eigenschaften den Organismus beruhigt und für nächtliche Entspannung sorgt.

Welche positiven Auswirkungen kann Zirbenholz auf die Gesundheit haben?

Wissenschaftler der Forschungsgesellschaft Joanneum Research konnten die schlaffördernden Eigenschaften des Zirbenholzes im Labor nachweisen. Für die Untersuchung wurden 30 Testpersonen jeweils sechs Tage lang in bei der Nachtruhe in einem mit Zirbenholz ausgestatteten Zimmer sowie beim Schlaf in einem Bett aus Spanplatten beobachtet. Durch Sensortechnik wurden währenddessen die medizinischen Daten aufgezeichnet und lieferten folgende Resultate:

-       Deutlich geringere Herzfrequenz: Der Schlaf im Zirbenbett führt zu einer verringerten Herzschlagrate von 3500 Schlägen weniger pro Nacht. Dies entspricht etwa einer vollen Stunde Herzleistung, so dass die Schläfer weniger angestrengt und besser erholt erwachten.

-       Bessere Erholung: Das für die Regeneration des Körpers zuständige vegetative Nervensystem arbeitet im Zirbenholzbett schneller und effektiver und beschleunigt den Erholungsprozess des Organismus.

-       Weniger Wetterfühligkeit: Durch einen stabileren Blutdruck auch bei schwankendem Luftdruck bleiben die Schläfer im Zirbenholzmöbel körperlich stabil und sind weniger wetterfühlig.

Wie wichtig ist eine gute Matratze?

Zentrales Element für einen erholsamen und gesunden Schlaf ist neben dem Bett laut stern.de natürlich auch die Matratze. Die Auswahl ist beinahe verwirrend groß: von Taschenfederkernen, über Kaltschaum und Latex bis hin zu „Memory Foam“ stehen etliche Füllungsvarianten zur Verfügung. Für eine qualitativ hochwertige Schlafunterlage kommt es dabei nicht auf das Material an sich an, sondern auf einige zentrale Eigenschaften:

 

-       Der richtige Härtegrad: Die Schlafunterlage sollte in ihrem Härtegrad dem Körpergewicht des Nutzers angepasst sein. Härtegrad 1 (weich) ist dabei für Personen unter 60 Kilo geeignet, Härtegrad 2 (mittel) ist ideal für Menschen bis 80 Kilo und Härtegrad 3 (hart) stellt die beste Wahl für schwerere Personen dar.

-       Ergonomie der Liegezonen: Um Rückenschmerzen und Gelenkprobleme zu vermeiden, sollte die Wirbelsäule beim Schlafen eine entspannte Position einnehmen können. Möglich machen dies sogenannte 7-Zonen-Matratzen, die den Körper durch unterschiedliche Härtebereiche an Hüfte und Schulter stärker einsinken lassen, während sie Knie, Knöchel und Körpermitte stabilisieren. Auf diese Weise ergibt sich für den Rücken von Seitenschläfern eine natürliche, schonende Haltung.

-       Eine hervorragende Punktelastizität: Wenn Matratzen an einer Stelle stark eingedrückt werden können, ohne dass die restliche Fläche davon betroffen ist, weisen sie eine sehr hohe Punktelastizität auf. Diese Eigenschaft ist von großer Bedeutung für das gleichzeitige einsinken lassen und Abstützen verschiedener Körperregionen. Besonders gut schneiden bei diesem Qualitätskriterium Kaltschaum- und Latexmatratzen ab.

-       Die Luftzirkulation: Da der Mensch in jeder Nacht etwa einen halben Liter Flüssigkeit ausatmet und durch Schwitzen verliert, muss eine Matratze vor allem eine gute Luftzirkulation gewährleisten. Feuchtigkeit kann auf diese Weise abtransportiert werden und Schimmelbildung wird verhindert. Eine besonders gute Luftzirkulation weisen Taschen- und Tonnentaschenfederkernmatratzen auf.

Wer die einzelnen Faktoren nach seiner persönlichen Priorität ordnet, findet schnell die richtige Matratzenart für erholsame Nächte.

Was sollte beim Einschlafen sonst noch berücksichtigt werden?

Nicht nur die Qualität des Bettes und der Matratze sind essentiell für einen gesunden Schlaf, auch diverse weitere Faktoren bestimmen nach Informationen auf gesundheit.gv.at darüber, ob die Nacht wie auf Wolken verbracht wird oder an einen Alptraum grenzt:

 

-       Klima: Wer schlecht schläft, überheizt womöglich sein Schlafzimmer. Insbesondere im Winter sollte man darauf achten, im Schlafraum eine Temperatur von 16 bis 17 Grad einzuhalten und die Luftfeuchtigkeit zwischen 45 und 65 Prozent zu regulieren.

-       Dunkelheit: Der menschliche Organismus nimmt Lichter war, auch wenn die Augen geschlossen sind. Straßenbeleuchtung und flackernde Fernseher können daher für einen unruhigen Schlaf sorgen. Der Ruheraum sollte daher gut abgedunkelt sein und alle eventuell vorhandenen Elektro-Geräte sollten vor dem Schlafengehen vollständig abgeschaltet werden.

-       Stress: Wer seinen Laptop nach der Arbeit noch mit ins Bett nimmt oder durch den tickenden Wecker auf dem Nachttisch bereits beim Einschlafen ans Aufstehen denkt, muss sich über nächtliche Unruhe nicht wundern. Schlaffördernd wirkt dagegen ein abendliches Entspannungsprogramm: nicht zu spät essen, keine koffeinhaltigen Getränke konsumieren und sich von stressigen Themen fernhalten. Zusätzlich können ein beruhigender Kräutertee, Lavendelöl und ein Spaziergang an der frischen Luft zur Entspannung beitragen.

-       Essen: Durch Studien ist belegt, dass eine kohlenhydratreiche Mahlzeit am Abend im Organismus zur Bildung von mehr schlaffördernden Hormonen sorgt als ein proteinreiches Gericht. Pasta ist daher am Abend einem dicken Steak vorzuziehen; auch eine Banane oder ein Glas warme Milch stellen ideale Betthupferl dar.

Kissen: Die beste Matratze verhilft nicht zu entspanntem Schlaf, wenn nicht auch dem Kopf eine geeignete Unterlage geboten wird. Das günstigste Format für Kopfkissen beträgt 40x80 cm; auf größeren Kissen liegt häufig noch der Schulterbereich mit auf und verkrümmt auf diese Weise die Halswirbelsäule. Ein Seitenschläferkissen bietet Schultern, Knien und Knöcheln eine zusätzliche Unterstützung, während Dinkelspelzkissen und Kissen, die mit Hirseschalen gefüllt sind, durch ihre besonderen Stützeigenschaften der Halswirbelsäule in jeder Lage zu einer natürlichen Position verhelfen sollen.