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Lifestyle | 11.05.2016

Sonnwend-Wanderung am Wörthersee

Event findet am 18. Juni statt.

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Foto: Steinthaler

Am Samstag, den 18. Juni starten rund 200 Wanderer (Anmeldungen noch nicht abgeschlossen!) zu einem ganz besonderen Abenteuer: der dritten Wörthersee Sonnwend-Wanderung. Gemeinsam in der Gruppe, ohne Zeitnehmung und ohne Wettkampfdruck, werden ca. 55 km (rund 1.800 Höhenmeter) um den Wörthersee bewältigt.
 
Der Trend zu diesen sportlichen Weitwanderungen erfasst nun auch Österreich. Im benachbarten Deutschland verzeichnen ähnliche „Wanderevents“ bereits mehrere hundert Teilnehmer. Mit dem Begriff „Ultrawandern“ bringt der Kärntner Sport- und Tourismusunternehmer Mario Schönherr, gemeinsam mit dem Wörthersee-Tourismus dieses Thema auch an den Wörthersee.
 
Start ist um 22 Uhr in Pörtschach vor dem Parkhotel an der Seepromenade. Gewandert wird (gegen den Uhrzeigersinn) in Begleitung von erfahrenen Wander-Guides zuerst bis Velden, vorbei am Schlosshotel Velden, über Auen, den Trattnigteich hinauf zum Pyramidenkogel (höchster Punkt). Vor da an geht es dann hinunter nach Reifnitz, zu den Spintikteichen über die Friedelhöhe und die Maierniggalpe nach Klagenfurt. Über den Pirker Kogel, oberhalb von Krumpendorf, sowie dem Hohen Gaisrücken führt der Weg dann zurück nach Pörtschach. Der Großteil der Strecke verläuft am Wörthersee-Rundwanderweg. Die ersten Wanderer werden so gegen 12 Uhr mittags wieder zurück in Pörtschach erwartet.
 
Zur Teilnahme benötigt jeder Teilnehmer einen Wanderpass, welchen er im Rahmen eines attraktiven Teilnehmer-Pakets erwerben kann. Das kleine Package (Euro 25,-) beinhaltet neben dem Wanderpass drei Versorgungsstationen entlang der Strecke, Wanderguides, die in Zielzeiten von 12, 13 oder 14 Stunden wandern, ein individuell gestaltetes Multifunktionstuch sowie die begehrte Urkunde im Ziel. Beim größeren Paket (Euro 45,-) bekommen die Teilnehmer auch noch ein Funktionsshirt, sowie ein gut gefülltes Startersackerl.
 
Beim Ultrawandern rund um den Wörthersee steht aber das magische Erlebnis im Vordergrund. Wenn die Wanderer so gegen 4.30 Uhr morgens, den höchsten Punkt am Pyramidenkogel erreichen und gerade die Morgendämmerung einsetzt, die Natur erwacht und die Sonne aufgeht, bieten sich nicht nur zahlreiche wunderschöne Fotomotive, sondern auch unvergessliche Momente. Spätestens hier wird Kraft für die restliche Streckenhälfte gesammelt, und der neue Tag lässt alle (möglichen) Schmerzen in den Beinen in Vergessenheit geraten.
Gemeinsam mit den anderen Teilnehmern motiviert man sich zum Durchhalten.
 
„Das Besondere am Ultrawandern - speziell in der Nacht - ist diese einmalige Möglichkeit zur inneren Einkehr und Entschleunigung. Je länger man unterwegs ist, desto mehr beschäftigt man sich mit sich selbst und nimmt dabei auch die Umwelt ganz anders wahr. Der Wörthersee mit seinem Rundwanderweg präsentiert sich dabei von einer ganz mystischen Seite. Ultrawandern ist Balsam für die Seele!“ bringt Mario Schönherr es mit wenigen Worten auf den Punkt.