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Lifestyle | 24.05.2016

Die besten Flohmärkte in Österreich

Auf Flohmärkten können Besucher nach Herzenslust feilschen, stöbern, kaufen und verkaufen.

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Auf österreichischen Flohmärkten lässt sich so manche Kuriosität entdecken. Pixabay © jackmack34 (CC0 Public Domain)

Bücher, CDs, Antiquitäten, Secondhand-Möbel, Kunst, Lampen, Kleidung – auf den Flohmärkten Österreichs können Besucher nach Herzenslust feilschen, stöbern, kaufen und verkaufen. Unter dem Trödel gibt es einiges zu entdecken, wie zum Beispiel auf dem ausgefallen Flohmarkt Happy Shit Shopping. Viele Schnäppchen und Schätze sind dabei. Die Händler kommen aus der Umgebung oder auch von weiter her. Getränke- und Imbissbuden versorgen die Besucher mit Snacks und Getränken. So steht einem entspannten Bummel über den Trödelmarkt nichts mehr im Wege. Wer auf den Geschmack gekommen ist, kann in Österreich so einige Flohmärkte besuchen. Eine Übersicht liefert der Flohmarktkalender. Er enthält auf einer Karte die schönsten und populärsten Trödelmärkte Österreichs. Dort erfahren Sammler, Besucher und Verkäufer schnell, wo und wann der nächste Flohmarkt stattfindet.

Der schönste Flohmarkt

Bei Kennern zählt der Wiener Flohmarkt in der Kettenbrückengasse zu den schönsten Märkten in Österreich. Auf diesem finden Besucher eine bunte Welt voller rarer, wertvoller und bedeutender Antiquitäten aus dem letzten Jahrhundert. Der Flohmarkt findet einmal in der Woche statt. Liebhaber, die durch den Markt flanieren, entdecken viele Kuriositäten aus längst vergessenen Zeiten. Zu den am meisten angebotenen Gegenständen gehören, alte Bücher, Schmuck, Silbergeschirr, Porzellan, Kunstobjekte und Dachbodenfunde. Der Wiener Flohmarkt mit seiner multikulturellen Atmosphäre existiert seit 1977 und ist damit einer der Traditionsmärkte in Österreich. Die Öffnungszeiten sind samstags von 6.30 – 18 Uhr.

Der bekannteste Flohmarkt

Der Fetzenmarkt in Graz ist ein traditioneller Trödelmarkt, der viermal im Jahr stattfindet und zu den Großflohmärkten zählt. Dort dürfen Händler alles verkaufen, was nicht an eine Konzession gebunden ist. Sammler und Verkäufer treffen sich auf dem Parkplatz der Messe und geben sich ein Stelldichein. Der Fetzenmarkt wurde 1749 gegründet und durch Kaiserin Maria Theresia abgesegnet. Besucher können nach Textilien, gebrauchter Kleidung, Uhren, Reklame, Keramik, Ansichtskarten, Spielzeug, Lampen und Kleinantiquitäten stöbern. Besonderheit sind die Bananenschachteln. Darin lässt sich mit etwas Glück das ein oder andere Sammlerstück finden. Der Fetzenmarkt ist ab fünf Uhr morgens geöffnet. Es gibt den Mittfastenmarkt im März, den Portiunkulamarkt im Juli, den Aegydimarkt im August und den Andrämarkt im November.

 

 

Der größte Flohmarkt

Der Großflohmarkt in Viktring in der Nähe von Klagenfurt ist ein riesiger Trödelmarkt, der alles verkauft, was das Herz begehrt. Von Altwaren, Ramsch, Möbeln, Schmuck und gebrauchten Artikeln bis hin zu Münzen, Stofftieren, Spielzeug, Töpfen, Haushaltswaren, Lampen, Kleidung, Musikinstrumenten, Kunst, Kleidung, Designermode, Comics oder Konsolen – der Viktringer Flohmarkt hat alles anzubieten. Die Fundgrube ist für Sammler ideal. Bis heute zählt der Markt zu einem der außergewöhnlichsten Trödelmärkte. Nicht nur gibt es hier allerlei Schätze und Schnäppchen, auch ein Vergnügungspark für die Kleinen und mehrere Ladestationen sind dort zu finden. Der Flohmarkt findet zweimal im Jahr, im Mai und September, am Hextenstubn-Areal statt.

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Geldbörsen sollten auf belebten Plätzen nicht so offen zu sehen sein. Pixabay © stevepb (CC0 Public Domain)

Flohmarkt-Tipps für Verkäufer

Wer seinen Trödel auf dem Flohmarkt verkaufen will, kann damit viel Geld machen. Zuerst sollten die passenden Flohmärkte ausgewählt werden. Es gibt Märkte für Antiquitäten oder spezielle Themen-Flohmärkte. Wer Zeit hat, sollte dem Trödelmarkt zuvor einen Besuch abstatten und sich bei den Händlern, die dort verkaufen informieren, wie die Geschäfte laufen. Und hier einige Tipps, damit der Tag auf dem Trödel zum Erfolg wird.

 

  • Verkäufer sollten so früh wie möglich dort sein, um einen guten Platz auswählen zu können. Ideal ist ein Stellplatz, an dem die Besucher öfter vorbeilaufen.
  • In der Regel lässt sich in den frühen Morgenstunden das beste Geschäft erzielen. Zu dieser Zeit erscheinen Sammler und Flohmarktexperten, die wissen, welche Schätze zu holen sind.
  • Wer sich vorher über das Angebot auf den Flohmärkten informieren will, kann das bequem online tun.
  • Da der Flohmarkt Diebe anzieht, ist es ratsam, seinen Geldbeutel nicht aus den Augen zu lassen und ihn am besten am Körper zu tragen.
  • Auch sollte der Stand nicht unbewacht bleiben.
  • Was den Verkauf angeht, sollte die Ware nicht zu billig und auch nicht zu teuer sein. Eine Wühlkiste zieht Schnäppchenjäger an. Bei den Besuchern kauft das Auge mit.
  • Wenn der Stand schön und ordentlich aussieht, erhöht das die Verkaufszahlen.
  • Ideal ist es, wenn die Gegenstände sortiert sind.
  • Wer darüber hinaus serviceorientiert und freundlich ist und Talent zum Handeln hat, bleibt nicht auf seinen Waren sitzen.

Flohmarkt-Tipps für Käufer

Besucher können auf Flohmärkten einige Schnäppchen ergattern, wenn sie Feilschen. Wer das kann, schafft es, den Preis um 20 Prozent und mehr zu senken. Generell lassen sich die günstigsten Einkaufspreise früh morgens und am späten Abend erzielen. Am Morgen sind viele (neue) Verkäufer noch unerfahren, am Ende des Tages wollen sie den restlichen Ramsch loswerden. Wer einen Artikel entdeckt hat, den er kaufen will, sollte sich zuerst über den marktüblichen Preis informieren. So lässt sich einschätzen, bis zu welchem Preis der Verkäufer maximal heruntergeht. Im Verkaufsgespräch ist es von Vorteil, eine Beziehung zum Händler aufzubauen, freundlich zu sein und Interesse zu zeigen. Viele senken den Preis, wenn sie das Gefühl haben, dass der Besucher sympathisch ist. Das erste Gebot sollte soweit unter dem angebotenen Preis liegen, dass der Händler ein Gegenangebot machen kann. Wer mehrere Artikel an einem Stand kauft, hat die Chance, einen lukrativen Paketpreis auszuhandeln.