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Lifestyle | 12.09.2019

Ausgebadet?!

Immer weniger Bäder am Wörthersee: Nach dem Kropfitschbad soll auch das Bad Saag zu einem Privatclub umgebaut werden. Von Daniela Hofer

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Noch bis Ende 2022 bleibt im Kropfitschbad alles beim Alten, danach soll hier ein privater Beachclub entstehen © Helge Bauer

Privatclub statt Strandbad

42 Kilometer Umfang, 19,39 Quadratkilometer Fläche und einen Willhaben-Faktor, der seinesgleichen sucht: Der Wörthersee. Bei all der See-Sehnsucht, die er weckt, hat er allerdings ein ganz gehöriges Manko: Er ist begrenzt. Nachdem die Bauvorhaben ringsum am Zenith angekommen sind und kaum mehr ein Platz rund um den See neu bebaut werden kann, greift der See in die Gesellschaftsstruktur ein: Kärnten zweigeteilt in See-Anrainer und Nicht-See-Anrainer. Doch zum Glück gehört der See immer noch allen. Allen? Denkste!

Nach und nach schwindet ein öffentliches Fleckerl nach dem anderen. Nur neun Prozent der See-Fläche sind öffentlich zugänglich. Eine Zahl zum Genieren. Und die Ausdehnung privater Flächen geht munter weiter: So hat ein Wiener Unternehmer mit dem Kropfitschbad seine Pläne: Am Grund des öffentlichen Strandbads sollen Luxuswohnungen und ein privater Strandclub entstehen. Und auch im Bad Saag geht’s heiß her. Noch ist der Rechtsstreit im Gange, aber für Riedergarten-Chef Herbert Waldner ist die Causa klar: Er wird Bad Saag zu einem privaten Club umbauen und sieht sich als legitimen Pächter ...

Alles zum Griss ums Kropfitschbad und der Bad Saag-Seeposse lest ihr in der aktuellen Ausgabe vom Kärntner MONAT!