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Lifestyle | 05.12.2019

Tipps für den Gebrauchtwagenkauf

Fehlerhafte Fahrzeugdokumentation, verschwiegene Unfallschäden und mehr: Wer bei einem Gebrauchtwagenkauf keine bösen Überraschungen erleben möchte, sollte im Vorfeld einige Hinweise beachten, um seinen Kauf später nicht zu bereuen.

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© Alfa Photostudio/Shutterstock.com

Vertrauenswürdige Autohändler gibt es an jeder Ecke – unseriöse genauso oft. Aus diesem Grund ist es wichtig, sich Zeit zu nehmen und den Wagen in Ruhe zu besichtigen. Zwar ist es nicht immer einfach, das schwarze Schaf zu finden, aber mit den folgenden Hilfestellungen sollte es ein wenig leichter sein, Wahrheit von Unwahrheit zu unterscheiden.

Kauf des Gebrauchtwagens


Privat vs. Händler: Viele Interessenten scheuen hier bereits vor dieser Auswahl zurück, da beide Möglichkeiten bestimmte Vor- und Nachteile bieten. Wer sich für den Kauf von einer Privatperson entscheidet, sollte sich darüber im Klaren sein, dass in den meisten Fällen keine Garantie vorhanden ist und es praktisch unmöglich ist, den Verkäufer für bestimmte Mängel zu belangen.
In Zeiten des Internets ist es möglich, sich online über gewisse Händler zu informieren. Auf www.autouncle.at durchlaufen Fahrzeuge drei verschiedene Schritte und der Preis wird anschließend mithilfe eines speziellen Algorithmus automatisch festgelegt.

Auf der anderen Seite können Fahrzeuge auch bei Händlern gekauft werden. Diese müssen im Gegenzug eine Gewährleistung für den Gebrauchtwagen geben. Allerdings sollten Käufer auch hier vorsichtig sein, da es auch unseriöse Anbieter gibt. In diesem Fall kann es bereits helfen, auf den gesunden Menschenverstand zu vertrauen: Sind Verkaufsort und Verkäufer äußerst suspekt, ist es vielleicht von Vorteil, die Entscheidung noch einmal zu überdenken.

Nie alleine zu einem Besichtigungstermin


Da nicht immer ein Fachmann zur Verfügung steht, sollte stets eine zweite Person zum ausgewählten Termin mitgenommen werden. Selbst Laien sollten in der Lage sein, bereits auf den ersten oder zweiten Blick einen Eindruck vom Zustand des Fahrzeuges zu bekommen. Ist das Auto nicht gewaschen, ist dies bereits ein Zeichen, vorsichtig zu sein. Auf diese Weise können eventuelle Schäden an der Karosserie, Dellen sowie etwaiger Rost nicht so leicht erkannt werden. Riecht es im Auto muffig, kann dies ein Hinweis auf eine undichte Karosserie sein.

Auch weitere Begutachtungen sind notwendig, um Mängel festzustellen: Haben die Reifen noch genügend Profil? Funktionieren Scheinwerfer, Blinker etc. einwandfrei? Fragen wie diese können unter anderem auch mithilfe einer Checkliste durchgeführt werden.

Ein Blick unter die Haube


Zeigt der Ölwechsel-Anhänger einen höheren Kilometerstand an als die Zahlen im Armaturenbrett, wurde mit großer Wahrscheinlichkeit getrickst. Zudem schadet es nicht, Dichtungen und Schläuche zu überprüfen. Auch ein Blick in den Kühlflüssigkeitsbehälter kann sehr aufschlussreich sein und bei trüber Substanz auf eine defekte Zylinderkopfdichtung hinweisen.

Befindet sich außerdem Öl am Boden, kann dies darauf zurückzuführen sein, dass Probleme mit Getriebe und Motor vorhanden sind.

Papiere gründlich prüfen


Eine gültige Begutachtungsplakette (Pickerl) sagt noch lange nicht aus, dass das Auto auch wirklich in einem Top-Zustand ist. Des Weiteren sind das letzte Gutachten sowie der Typenschein erforderlich, damit es überhaupt zugelassen werden kann. Fehlen beispielsweise einige Dokumente, deutet dies schlimmstenfalls darauf hin, dass das Auto vernachlässigt wurde.

Auf eine Probefahrt bestehen


Beim Kauf eines Autos ist eine Probefahrt unerlässlich. Im Idealfall wird das Auto zuerst als Beifahrer getestet, um so den Innenraum besser kontrollieren zu können. Außerdem ist es um einiges einfacher, Störgeräusche während der Fahrt zu bemerken. Funktionieren alle elektronischen Geräte einwandfrei, sollten Sie sich selbst ans Steuer setzen.

Von Vorteil ist es, eine Straße zu wählen, die grundsätzlich in keinem optimalen Zustand ist. Auf solchen Teststraßen kann die Reaktion des Autos genauer überprüft werden.

Auch die Bremsen sollten unbedingt getestet werden, weshalb es nicht schaden kann, auf weniger befahrenen Straßen kurz zu beschleunigen und anschließend dosiert stärker zu bremsen. Ist das Auto in einem guten Zustand, sollten grundsätzlich keine Probleme auftreten.

Fazit


Der Kauf eines Gebrauchtwagens ist mit allerlei Risiken verbunden, die nicht auf die leichte Schulter genommen werden sollten. Mit diesen Tipps sollte es allerdings einfacher sein, den technischen Zustand des Autos einzuschätzen, um sich beim Autokauf sicherer zu fühlen. Mehr Informationen zu Gebrauchtwägen sowie deren Einschätzung finden Sie auf der Webseite AutoUncle.