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Lifestyle | 31.01.2020

Ziemlich beste Erzfreunde

Rot oder Blau-Weiß, Lei Lei oder Bla Bla – die Rivalität zwischen Villach und Klagenfurt hat Tradition. „Nachzipfer“ Hannes Höbinger und Stadtrichter Andreas Rauchenberger im Schlagabtausch. Von Ralf Mosser

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Andreas Rauchenberger und Hannes Höbinger lieferten sich ein Duell der besonderen Art. © Helge Bauer

„Die Stierkämpfe a matte Sache. Simmering gegen Kapfenberg - das ist Brutalität“, meinte einst Helmut Qualtinger. Frei nach der österreichischen Kabarettikone könnte man auch sagen: „Madrid gegen Barcelona, a Kindergeburtstag. Klagenfurt gegen Villach – das ist Rivalität.“ Die fängt beim Eishockey an, geht über die Politik weiter und hört beim Fasching auf.

Bla Bla oder Lei Lei – wer hat den besseren Humor? Die Frage spaltet das Land, aber nicht den Villacher Prangerredner Hannes Höbinger und den Klagenfurter Stadtrichter Andreas Rauchenberger. „Natürlich haben wir jedes Jahr ein paar Schmähs über die Klagenfurter im Programm und die Stadtrichter über die Villacher, aber das ist Spaß – Fasching halt“, erklärt Höbinger und Rauchenberger stößt ins selbe Horn: „Sicher gibt es auf der Bühne den einen oder anderen Seitenhieb, aber sonst pflegen wir eigentlich einen sehr wertschätzenden und respektvollen Umgang miteinander.“ Höbinger zitiert den Altkanzler Gernot Bartl: „Der hat gesagt, die Villacher sind unsere Erzfreunde. Dieser Ausdruck gefällt mir sehr gut.“ So besuchen die Mitglieder der Faschingsgilde und der Stadtrichter gegenseitig die Vorstellungen. „Wir geben uns auch Feedback. Ehrlich, schonungslos, aber immer konstruktiv“, verrät Höbinger.

Neid

Der Villacher Fasching hat durch die Fernsehübertragung eine höhere Breitenwirkung. Frisst die Stadtrichter deshalb der Neid? ...

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