Loading…
Du befindest dich hier: Home | Lifestyle

Lifestyle | 04.08.2020

Bald ist ausgejausnet

Strenge Vorschriften, viel Arbeit, keine Nachfolger - immer mehr Buschenschenken sperren zu. Eine Gesetzesnovelle soll‘s verhindern. Von Ralf Mosser

Bild 2008_K_zietner pj_buschenschankzietnerIMG_9846.jpg
In der Buschenschank Zietner bei Launsdorf servieren Raimund und Sabine Meierhofer Kärntner Köstlichkeiten © Peter Just

Steinig und schwer ist er nicht, der Weg rauf zur Buschenschenke (Buschenschänke, Buschenschank, einigen wir uns auf das e und a) Lippitz vulgo Oberländer in Kollnitzgreuth hoch über dem Granitztal, dafür aber steil und schmal. Oben setzt man sich am besten in den kleinen, gemütlichen, mit wildem Wein umwachsenen Holzpavillon zum großen Tisch, bestellt bei Chefin Martina einen kühlen Most und die Brettljause. Danach genießt man die Aussicht, die Ruhe und das Vogelgezwitscher. Beim Warten denkt man sich: Ja, ja – Kärnten ist halt das Land der Buschenschenken. Halt, da hat sich in den Gedanken ein grober Zeitfehler eingeschlichen, den eigentlich müsste es heißen: war. Denn die bäuerliche Spezies ist vom Aussterben bedroht.

Vor zehn Jahren gab es in unserem Land rund 130 echte Buschenschenken, die bei der Landwirtschaftskammer registriert waren, heute sind es noch knapp 60 - und es werden noch weniger werden. Ein Grund: Das restriktive Kärntner Buschenschank-Gesetz ist das strengste in Österreich und geht auf Josef II. zurück ...

Die ganze Story lest ihr im aktuellen MONAT!