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Lifestyle | 13.09.2021

Home-Office

5 Tipps für produktives Arbeiten im Home-Office

Während ein Home-Office lange Zeit nur von vergleichsweise wenigen Leuten genutzt wurde, ist es im Frühjahr 2020 plötzlich für Millionen von Menschen weltweit zur neuen Normalität geworden. Viele Arbeitgeber, die dem Thema früher kritisch gegenüberstanden, konnten und mussten ihre Zweifel durch das „erzwungene“ Remote-Arbeiten ablegen. Sie haben gemerkt, dass das Ausführen des Jobs von zuhause aus in den meisten Fällen gut funktioniert.

Arbeitnehmer, die mit einem Home-Office bis dahin noch keine Erfahrungen hatten, haben die Vorteile kennengelernt, die ihnen das Arbeiten von zuhause verschaffen kann. Schließlich entfallen lästige Pendelwege, meist ist das Essen zuhause besser als in der Kantine und häufig ist die heimische Arbeitsumgebung gemütlicher als das Büro. Doch um wirklich produktiv sein zu können, müssen in den eigenen vier Wänden einige Vorkehrungen getroffen werden. Auch die Arbeitsroutine muss sich erstmal an die heimische Umgebung anpassen – mit einigen Tricks lassen sich Arbeit und Freizeit aber gut unter einen Hut bekommen. Deshalb sind hier die fünf besten Tipps, um zuhause produktiv arbeiten zu können.

  1. Eine ruhige Arbeitsumgebung finden

Um im Home-Office produktiv sein zu können, ist eine ruhige Arbeitsumgebung entscheidend. Am besten ist ein eigenes Arbeitszimmer, dessen Tür geschlossen werden kann. Wer kein eigenes Arbeitszimmer zur Verfügung hat, sollte sich zumindest eine feste Arbeitsecke einrichten. Immer wechselnde Räume und Sitzgelegenheiten bringen zu viel Unruhe in die Abläufe, weshalb es empfehlenswert ist, sich für einen bestimmten Platz zu entscheiden. Wenn es der Raum hergibt, sollte der Schreibtisch am besten nicht im Schlafzimmer stehen, um Schlafen und Arbeit möglichst klar trennen zu können. Noise-Cancelling Kopfhörer können für Stille sorgen, falls aufgrund von Kindern oder einem ebenfalls zuhause arbeitenden Partner keine dauerhafte Ruhe möglich ist. Zwischendurch zu lüften und für ausreichend Tageslicht zu sorgen, sollte – wie im Büro – selbstverständlich sein.

  1. Pausen einplanen

Menschen tendieren dazu, im Home-Office mehr zu arbeiten als im Büro. Damit steigt aber nicht unbedingt die Produktivität. Um leistungsfähig zu bleiben ist es wichtig, Pausen einzulegen. Diese können im Home-Office auch ganz anders gefüllt werden als im Büro. Während in einer Büroumgebung Pausen häufig in der Kantine oder mit dem mitgebrachten Essen vor dem PC verbracht werden, bietet die häusliche Umgebung zahlreiche Optionen. Kochen kann sehr entspannend wirken und auch eine zehnminütige Meditation ist in der häuslichen Stille gut durchführbar. Wer sich lieber aktiv ablenkt, kann sich an die PlayStation setzen und sich mit einer Runde GTA oder FIFA beschäftigen oder am Computer eine kleine Gaming Session im besten Online Casino absolvieren. Dabei lässt sich der berufliche Stress schnell vergessen. Viele nutzen die Pause auch für einige Arbeiten im Haushalt wie Einkaufen oder Wäsche waschen. Weitere Ideen sind:

  • Workout & Joggen
  • Lesen
  • Gärtnern

Am Abend kann dafür umso schneller in den Feierabend gestartet werden.

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Foto: https://pixabay.com/de/photos/laptop-mockup-grafiktablet-tablet-2838921/

 

  1. Ergonomische Möbel kaufen

Ein guter Schreibtischstuhl und ein passender Schreibtisch sind das Minimum an Ausstattung, um im Home-Office produktiv sein zu können. Auf dem Sofa arbeiten oder am Küchentisch sitzen sind auf Dauer für den Rücken Gift, ganz abgesehen davon, dass die Konzentration darunter leidet. Neben einem ergonomischen Stuhl und einem ausreichend hohen Schreibtisch können auch eine gute Maus oder ein Laptopständer hilfreich sein. Unter Umständen bezuschussen Arbeitgeber sogar die Ausstattung des Home-Office. Schließlich sind Arbeitgeber dafür zuständig, ihren Mitarbeitern eine adäquate Arbeitsumgebung zur Verfügung zu stellen und von Wohlbefinden im Job profitieren beide Parteien.

  1. Routinen entwickeln und den Tag strukturieren

Um im Home-Office nicht zu verwahrlosen, sollte der Tag wie ein normaler Bürotag gestartet werden. Duschen, fertig machen und sich anzuziehen hilft dabei, in den richtigen Arbeitsmodus zu kommen. Wer direkt nach dem Aufwachen noch im Bett den Laptop anmacht und dann erst zur Pause um 15 Uhr unter die Dusche schlurft, wird das Home-Office sehr wahrscheinlich schnell als Belastung empfinden. Routinen wie morgendlicher Sport oder die gleichbleibende Reihenfolge von Duschen, Frühstücken und Kaffee trinken, können dabei helfen, produktiv in den Tag zu starten und diese Produktivität auch beizubehalten.

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https://pixabay.com/de/photos/home-office-corona-virus-depression-5191464/

 

  1. To Dos priorisieren und klare Absprachen treffen

Wer von zuhause aus arbeitet, sollte klare Absprachen mit dem Chef oder dem Team treffen und sich auch an diese halten. Die entsprechenden Tools auf dem Laptop zu installieren und erreichbar zu sein zählt ebenso dazu wie sich morgens an- und abends abzumelden, wenn die Arbeit begonnen und beendet wird. Je weniger Zwischenfälle und Probleme den eigenen Arbeitsablauf stören, desto mehr Produktivität entsteht. Für einen selbst können Tools wie Asana oder Trello hilfreich sein, um die anstehenden Aufgaben zu priorisieren und abzuarbeiten. Selbstständige müssen sich zwar nicht mit ihrem Chef absprechen, doch auch für sie ist Priorisierung und Struktur das A und O.

Es gibt also einige Möglichkeiten, der Produktivität im Home-Office auf die Sprünge zu helfen. So können die Punkte dieser Liste dabei helfen, sich auch außerhalb des Büros in Arbeitsstimmung zu bringen. Bei welchen dieser Ansätze auch der eigene Chef oder Arbeitgeber helfen kann, sollte man stets individuell erfragen, schließlich haben auch sie Interesse an einem produktiven Team.