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Lifestyle | 17.03.2021

Die 7 größten Fehler beim Aktienkauf

Lesen Sie hier alles darüber!

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© pixabay

Keine Lust mehr auf die Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB), die klassische Sparprodukte unbrauchbar werden ließ? Eine Alternative mag der Aktienmarkt sein. Aber worauf ist zu achten, wenn man sich dafür entscheidet, Geld in Aktien zu investieren?

Wichtig ist, dass man ein paar klassische Anfängerfehler vermeidet. Denn am Ende kostet nämlich (fast) jeder Fehler Geld.

Fehler Nummer 1: Keine Informationen eingeholt

Erfolgreich ist nur der Aktionär, der auch das notwendige Wissen hat. Denn man muss sich mit den Risiken wie Chancen befassen, sich über anfallende Kosten informieren und auch in Erfahrung bringen, wie es der Aktiengesellschaft geht, in die man investieren möchte. Das heißt, man sollte sich mit vergangenen Projekten und den zukünftigen Zielen befassen und letztlich auch verstehen, wie das Unternehmen arbeitet. Nur dann kann persönlich eingeschätzt werden, ob man meint, das Unternehmen wird in naher Zukunft Erfolge feiern können oder nicht.

Über aktienkauf.at findet man mit Sicherheit interessante Informationen; man kann auch nach Prognosen von Experten suchen, die problemlos im Internet aufgerufen werden können. Wichtig ist nur, dass man sich von Anfang an bewusst macht, dass eine Prognose am Ende keine Gewinngarantie darstellt.

Fehler Nummer 2: Hohe Transaktionskosten

Gebühren reduzieren die Gewinne. Hohe Transaktionskosten sollten unbedingt vermieden werden - das heißt, bevor man sich für einen Anbieter entscheidet, sollte man sein Gebührenmodell kennen. Wichtig ist, dass man die Gebühren so niedrig wie möglich hält, damit es nur zu einer geringen Gewinnreduktion kommt.

Fehler Nummer 3: Dividenden werden nicht reinvestiert bzw. vernachlässigt

Ein Großteil der Privatanleger denkt nur sehr kurzfristig und befasst sich gar nicht mit den Dividenden. Wer sich nur auf Kursgewinne konzentriert, dem entgeht jedoch eine gewinnbringende Chance. Denn Dividenden sollte man nicht nur eine Beachtung schenken, sondern diese auch reinvestieren. Nur dann, wenn man Gewinne konsequent reinvestiert, wird man am Ende ein attraktives Vermögen aufgebaut haben.

Man sollte also nicht nur auf die Kursgewinne achten, sondern auch auf die Gewinnausschüttungen, die sodann wieder reinvestiert werden sollten.

Fehler Nummer 4: Keine Streuung

Man muss sich unbedingt mit den Risiken befassen und nicht nur auf mögliche Gewinne konzentrieren. Aber kann man das Risiko reduzieren? Ja. Das Zauberwort: Diversifikation. Das heißt, man streut sein Geld. In diesem Fall ist es ratsam, in mehrere Aktiengesellschaften zu investieren, die in unterschiedlichen Branchen wie Ländern daheim sind.

Vor allem Anfänger haben hier Probleme. Daher mag es ratsam sein, in einen Fonds zu investieren. Besonders interessant mag der börsengehandelte Indexfonds - Exchange Traded Funds, kurz: ETF - sein. Denn diese Variante der Geldveranlagung ist wesentlich günstiger als das Investieren in einen aktiv gemanagten Fonds.

Der Vorteil? In einem Fonds befinden sich zahlreiche Aktiengesellschaften, Anleihen wie auch Rohstoffe, sodass eine entsprechende Diversifikation gegeben ist.

Fehler Nummer 5: Es wird keine Strategie verfolgt

 

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© pixabay

Wer in Aktien investiert, der sollte wissen, was mit seinem Investment erreicht werden soll. Geht es um eine kurzfristige Spekulation oder wird eine über Jahre andauernde Strategie verfolgt? Je länger man investiert, umso höher steigt natürlich die Wahrscheinlichkeit, dass ein Gewinn eingefahren wird.

Möchte man sein Geld in den Aktienmarkt investieren, so ist es unerlässlich, sich im Vorfeld für eine Strategie zu entscheiden. Wer nämlich ohne Strategie investiert, der geht das Risiko ein, am Ende Verluste einfahren zu müssen.

Fehler Nummer 6: Auf das Bauchgefühl vertrauen

Man sollte nicht auf sein Bauchgefühl hören, sondern sich vielmehr mit den Unternehmen befassen und auf die Prognosen Rücksicht nehmen. Wer sich von seinem Bauchgefühl leiten lässt, der wird mitunter hohe Verluste einfahren.

Fehler Nummer 7: Die Ruhe verlieren

Es mag schon hin und wieder sehr turbulente Zeiten geben. Doch es ist wichtig, immer die Ruhe zu bewahren. Denn wer verkauft, wenn sich die Märkte in einer Abwärtsbewegung befinden, wird letztlich einen Verlust einfahren. Einfach geduldig sein und Nerven zeigen - irgendwann geht es wieder nach oben. Das heißt, wer eine langfristige Strategie verfolgt, der sollte sich da auf keinen Fall aus der Ruhe bringen lassen, wenn es mit den Aktienkursen auf einmal nach unten geht.