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Lifestyle | 03.07.2019

Einrichtungsidee Fotowand: So kommen die Lieblingsfotos richtig zur Geltung

Du liebst Fotos und würdest am liebsten eine ganze Wand damit pflastern? Super Idee! Wir zeigen dir, wie der Dekotrend Fotowand auch in deinem Zuhause so richtig stylisch aussieht.

Fotos gehören zu den beliebtesten Dekoelementen überhaupt. Tatsächlich gibt es kaum ein privates Wohnumfeld, in dem nicht mindestens ein Foto dekoriert ist. Was Fotos zu so großartigen und kreativen Dekoelementen macht, ist ihre persönliche Note. Jedes Foto zeigt uns Menschen, Orte oder Dinge, die uns am Herzen liegen oder besonders gut gefallen und viele Fotos erzählen sogar eine ganz eigene Geschichte. Deshalb schaffen es persönliche Fotos wie kaum etwas anderes, eine wohnliche und individuelle Atmosphäre zu schaffen. Die Gestaltungsideen mit Fotos sind nahezu unbegrenzt. Mit Bilderrahmen oder ohne, klassisch in Holzoptik oder modern in Edelstahl, Schwarz-Weiß oder Sepia für den Vintage-Look oder farbenfroh für mehr Lebendigkeit? Mit Fotos lässt sich beinahe alles umsetzen.

Wer von Fotos als Designelement gar nicht genug bekommen kann, sollte über eine ganze Fotowand nachdenken. Fotowände liegen voll im Trend. Um ein wirklich stylisches Dekoelement hinzubekommen, ist allerdings ein bisschen mehr erforderlich, als einfach ein Haufen Fotos in schönen Bilderrahmen. Damit eine Fotowand so richtig wirken kann, sollte sie ein in sich stimmiges Konzept haben und zumindest in ihren Grundzügen durchdacht sein, sonst wirkt eine Vielzahl an Fotos auf einer einzelnen Wand schnell sehr unruhig.

 

Hier sind die besten Tipps für dein Projekt Fotowand:

  1.  Ein Grundkonzept schafft ein harmonisches Gesamtbild

Es gibt grundsätzlich wenig bis gar keine Vorgaben, wie eine Fotowand aussehen kann. Wichtig ist allerdings, dass du dir im Vorfeld ein paar grundsätzliche Gedanken machst. Denn ein Grundkonzept sollte sie haben, damit sie nicht unruhig und unharmonisch wirkt.

Überlege dir zunächst, an welcher Stelle in der Wohnung die Fotowand gut passen könnte. Ein bisschen Platz sollte vorhanden sein, sonst wirkt dein Dekoelement gequetscht und überladen.

Am besten ist es, wenn eine ganze Wand zur Verfügung steht. Schrägen sind dabei kein Problem, sie können sogar ein sehr interessantes Gesamtbild schaffen. Mach dir allerdings bewusst, welche optischen Begrenzungen vorhanden sind. Gibt es zum Beispiel Fenster oder Türen, die einen optischen Rahmen vorgeben? Stehen bereits Möbel an der Wand oder gibt die farbliche Gestaltung der Wand schon eine gewisse Richtung vor? Zierborten sind zum Beispiel ein Aspekt, der bei der Gestaltung der Fotowand unbedingt berücksichtigt werden sollte.

Mach dir einfach bewusst, welche Achsen und Begrenzungen die von dir gewählte Position der Fotowand bereits mitbringt und wie du deine Bilder in dieses Konzept eingliedern möchtest.

Wenn du mehr über optische Achsen und die optimale Ausrichtung von Bilderrahmen erfahren möchtest, kannst du hier tiefer in die Materie einsteigen.

 

  1. Welche Augenhöhe soll berücksichtigt werden?

Bei dieser Frage geht es vor allem darum, festzulegen, ob die Fotowand vor allem im Stehen oder im Sitzen betrachtet werden soll. Davon abhängig verändert sich nämlich die Augenhöhe deutlich und damit auch die Anordnung des zentralen Teils der Fotowand. Liegt die Fotowand zum Beispiel gegenüber der Couch, dem Bett oder beim Schreibtisch, sollte das Zentrum der Bilder lieber auf der Augenhöhe einer sitzenden Person angeordnet werden. Wird die Fotowand aufgrund der räumlichen Anordnung vor allem im Stehen wahrgenommen, darf der Fokus eher auf der Augenhöhe stehender Personen liegen.

Das bedeutet nicht, dass keine Fotos darüber oder darunter angeordnet werden dürfen. Es sollte allerdings einen grundsätzlichen Schwerpunkt geben, der sich an der vorwiegenden Augenhöhe des Betrachters orientiert.

 

  1. Das passende Format für die Fotos wählen

Eines gleich vorweg: Eine Fotowand funktioniert nicht nur, wenn alle Fotos dasselbe Format und dieselbe Größe haben. Hier darfst du ruhig nach Lust und Laune variieren. Du solltest hier aber bewusste Entscheidungen treffen, um ein stimmiges Gesamtkonzept zu erzielen. Sollen Hoch- und Querformate wild durcheinander hängen, oder möchtest du eine Sortierung vornehmen? Dürfen unterschiedliche Fotogrößen vermischt werden, oder gehören große Fotos ins Zentrum und die kleineren in den Außenbereich? Hier gibt es kein Richtig oder Falsch. Wichtig ist, dass das Ergebnis stimmt und dir auch nach vielen Wochen und Monaten noch gut gefällt.

Damit jedes einzelne Foto richtig zur Geltung kommt, solltest du dich zunächst zwischen den beiden Gestaltungsformen Ideal und Klassisch entscheiden. Beim Fotografieren mit dem Smartphone oder der Digitalkamera können wir inzwischen viele verschiedene Bildvarianten wählen. Porträt, Panorama, Hochformat, Querformat, Quadratisch. Entsprechend werden natürlich auch die eingefangenen Pixel auf die Bildfläche verteilt. Wenn du deine Bilder im Idealformat ausdrucken lässt, bleibt jedes noch so kleine Eckchen deiner Aufnahme enthalten. Entsprechend abenteuerlich können die Bildformate dann zwar aussehen, dafür wird kein Randelement abgeschnitten. Je nachdem, für welche Rahmenform du dich entscheidest, kann es schwierig werden, Bilder im Idealformat einzupassen.

Wenn du hier auf Nummer sicher gehen und lieber ein einheitliches Fotokonzept umsetzen möchtest, ist das Klassikformat für dich das Richtige. Dabei werden die Bilder beim Ausdrucken so zurechtgeschnitten, dass sie in klassische Fotoformate passen (2:3 oder 3:2). Damit passen die Bilder genau in genormte Bilderrahmen, dafür kann es aber passieren, dass einzelne Bildabschnitte der Schere zum Opfer fallen. Wenn du deine Fotos bei Online-Anbietern ausdrucken lässt, kannst du in der Regel in der Vorschau erkennen, welche Bildabschnitte verloren gehen und so das ideale Format für dich wählen.

4. Einheitlich oder gemischt? Das passende Farbkonzept

Auch hier gilt wieder: Erlaubt ist, was gefällt. Grundsätzlich ist allerdings anzumerken, dass auf Wänden mit farbiger oder gemusterter Tapete zu wild kombinierte Farben unruhig wirken. Hier kannst du mit einfarbigen, schlichten Bilderrahmen toll gegensteuern.

Ist deine Leinwand weiß oder in einem sanften Ton gehalten, dürfen Bilderrahmen oder andere Aufhängungen auch gerne bunt gemischt sein. Wenn du für deine Wohlfühloase ein bestimmtes Einrichtungskonzept gewählt hast, wie zum Beispiel den skandinavischen Stil oder den angesagten Shabby Chic, wirst du dich auf Dauer wohler fühlen, wenn auch das Farb- und Designkonzept deiner Fotowand dazu passt. Mit weißen Bilderrahmen machst du nichts falsch, ebenso wenig mit klassischen Rahmen aus Holz.

Übrigens: unterschiedliche Größen wirken weniger unruhig als unterschiedliche Farben, Strukturen oder Muster. Mit dieser Faustregel lässt sich schnell ein harmonisches Gesamtbild schaffen.

 

5. Wie viele Bilder sollten aufgehängt werden?

Damit jedes Foto für sich wirken kann, sollte natürlich es natürlich den nötigen Raum bekommen. Passe die Menge der aufgehängten Bilder dem Platzangebot an. Wenn du mit Austauschrahmen arbeitest, kannst du deine Fotowand auch immer wieder neu bestücken, ohne das Konzept grundlegend verändern zu müssen.

Eine besonders „luftige“ Optik bekommst du, wenn du die Bilderrahmen mit einem Wandtattoo kombinierst, zum Beispiel mit einem Baum oder angedeuteten Bilderrahmen. Mit Wandtattoos kannst du bereits ein stimmiges Grundkonzept an die Wand bringen und ihm anschließend mit deinen Lieblingsbildern die persönliche Note verpassen.