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People | 09.09.2015

Fix in Rio!

Geschafft! Magdalena Lobnig löste bei der Ruder-WM in Aiguebelette mit Platz 3 im B-Finale das letzte Olympiaticket im Frauen-Einer. „Für mich geht ein Lebenstraum in Erfüllung“, jubelte die Kärntnerin nach dem irren Rennen. Unter normalen Umständen wäre Magdalena Lobnig als Favoritin ins B-Finale gegangen. Immerhin hatte sie seit 2013 kein solches mehr bestritten, war im Weltcup, bei Welt- und Europameisterschaften immer unter den Top-6 platziert, also immer im A-Finale. Doch hier bei der WM in Aiguebelette war alles anders, weil eine hartnäckige Nebenhöhlenentzündung alle Trainingspläne in der Vorbereitung durchkreuzt hatte. „Für mich geht ein Lebenstraum in Erfüllung. Ich bin einfach nur glücklich und total fertig“, jubelte Magdalena Lobnig nach dem wohl härtesten Rennen ihrer Karriere. Bei der 1500 Meter-Marke lag die 25-jährige Völkermarkterin nur auf Rang 4. Zu wenig für ein Ticket nach Rio. Dann zündete Lobnig den Turbo, ruderte als einzige neben Laufsiegerin Svennung die letzten 500 Meter in einer Zeit unter 1:50 Minuten. Platz 3 mit 34 Hundertstelsekunden Vorsprung auf die Weißrussin Kukhta bedeutete den zweiten Olympiaquotenplatz für Österreich bei dieser WM. „Das war echte Klasse, wie sie auf den letzten 500 Metern noch einmal alle Reserven mobilisiert hat. Es war der pure Wille“, freute sich der Kärntner Trainer Kurt Traer mit seinem Schützling.

Bild Magdalena Lobnig.png
Magdalena Lobnig - 3. Platz bei Ruder-WM