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People | 03.07.2017

Köttmannsdorfer Bürgermeister ist reingewaschen

Die Staatsanwaltschaft legte Sachverhaltsdarstellung zurück

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Die Staatsanwaltschaft sieht keinen Anlass aktiv zu werden © Billion Photos/Shutterstock

Das ging zackig. Ohne Ermittlungen hat die Staatsanwaltschaft die Anzeige des Klagenfurter Rechtsanwalts Farhad Paya gegen den Köttmannsdorfer Bürgermeister Josef Liendl zurückgelegt. Die Behörde sieht keinen Handlungsbedarf in der Causa.

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Bürgermeister Josef Liendl © Sissi Furgler/ PresseFlash

Wie in der Juli-Ausgabe des Kärntner MONAT berichtet, hatte Paya gegen den Bürgermeister im Namen eines Mandaten eine Sachverhaltsdarstellung bei der Staatsanwaltschaft eingebracht. Darin wurde Liendl vorgeworfen, als privater Sachverständiger im Hochbau tätig zu sein, obwohl er vom Verwaltungsgerichtshof als Amtsgutachter entlassen worden war. Liendl wies die Vorwürfe Payas zurück und sagte zum MONAT: „Ich bin als hochbautechnischer Sachverständiger tätig und von den Gemeinden angelobt, wenn kein Amtssachverständiger da ist.“ Dieses Vorgehen sei vom Land gedeckt.

Paya reagiert auf die Zurücklegung der Sachverhaltsdarstellung erbost, Liendl sagt: „Ich habe mir nichts vorzuwerfen, ich versuche ordentliche und saubere Arbeit zu leisten.“

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Anwalt Farhad Paya © Peter Just