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People | 26.06.2019

Martin Bermoser: Der neue Vorstadtkerl

Er hat an der Seite von Tom Cruise in „Mission Impossible“ gespielt, spulte in zwei Jahren 500 Vorstellungen auf der Theaterbühne runter, jetzt steigt der Kärntner Martin Bermoser bei den Vorstadtweibern ein. Von Tanja Kovačič

Bild MartinBermoser_copyright by Elena Zauke.jpg
Vielseitiges Schauspieltalent: Der gebürtige Villacher Martin Bermoser wird auch bei den Vorstadtweibern eine gute Figur machen. © Elena Zauke

Martin Bermoser im Interview

 

Fast zwei Jahre lang haben Sie im Erfolgsmusical „I Am From Austria“ den machomäßigen Manager Richard Rattinger gegeben. Wie viel von der Rolle steckt im Privatmensch Bermoser?

Martin Bermoser: Den Macho geb ich zu, das wird meine Frau bestätigen. Der Größenwahn nimmt aber von Jahr zu Jahr ab. Das tut gut!

 

Neuerdings sind Sie auch unter den Vorstadtweibern zu finden. Was können Sie uns über die neuen Folgen verraten?

Martin Bermoser: Es bleibt äußerst glitschig am Parkett der Vorstadtweiber, so viel ist klar, und ich streue in der Serie kein Salz, dafür aber Rosen für Nico (Nina Proll).

 

Ihre Vorstadtweiber-Rolle?

Martin Bermoser: Der Juwelier Ihres Vertrauens.

 

Einst standen Sie – bis dato als einziger Österreicher – bei der legendären Blue Man Group unter Vertrag. Welche Erinnerungen sind geblieben?

Martin Bermoser: Ich war und bin bis heute verblüfft, dass ich das damals aufgerissen habe. New York, dann Berlin – ich hatte damals schon einen Riecher für internationale Jobs. Und das nötige Glück.

 

Nicht minder aufregend war wohl Ihre Rolle als Staatsoperndirektor in „Mission Impossible – Rogue Nation“. Wie fühlt es sich an, in einem Film mit Tom Cruise zu spielen?

Martin Bermoser: Das war natürlich ein Aufreger, mit Tom Cruise am Hollywood Set zu stehen, in einem 50 Millionen Dollar teuren Nachbau in London. Ich glaube, nicht mal Dominique Meyer hätte einen Unterschied zum Original bemerkt.

 

Theater, Musical, TV – wo sind Sie daheim?

Martin Bermoser: Im nächsten Job, der mir Spaß macht, ich habe da keine Präferenzen. Ich liebe meinen Job in allen Facetten.

 

Ihr Karrieresprungbrett war sozusagen der Kinderchor in Döbriach am Millstätter See. Träumten Sie damals schon von der Schauspielerei?

Martin Bermoser: Nein, damals träumte ich vom Tennis. Ich bin Dominic Thiems größter Fan.

 

Martin Bermoser privat: Was tun Sie, wenn Sie nicht auf der Bühne stehen?

Martin Bermoser: Gibt‘s da eine Zeit dazwischen? Ich habe bei rund 500 Vorstellungen in zwei Jahren in fünf verschiedenen Theatern etwas den Überblick verloren. Im Ernst, natürlich Familie. Ich habe zwei Kinder. Vor einigen Jahren habe ich auch Crossfit entdeckt. Bin begeistert!